Pressemeldung: SPD-Abgeordnete aus Charlottenburg-Wilmersdorf fordern Tegel-Schließung

18.09.2017: Arbeitsplätze und Wohnraum in Tegel statt Fluglärm und Milliardensanierung Mit "Nein" stimmen beim Volksentscheid am 24. September

#Tegelschliessen

Gemeinsam mit der Bundestagswahl findet am 24. September 2017 der Volksentscheid zur Offenhaltung des Flughafens Tegel statt. Die SPD-Abgeordneten Franziska Becker, Florian Dörstelmann, Frank Jahnke, Ülker Radziwill und Fréderic Verrycken aus Charlottenburg-Wilmersdorf fordern die Schließung Tegels spätestens ein halbes Jahr, nachdem der BER eröffnet hat. Sie empfehlen allen Wählerinnen und Wählern, am 24. September mit "Nein" und damit gegen die Offenhaltung zu stimmen.

"Eine Schließung Tegels liegt im Interesse Berlins und insbesondere der mehr als 300.000 Menschen, die seit Jahrzehnten unter dem erheblichen Fluglärm bei Abflügen und Landungen leiden. Wir wollen, dass auf dem Flughafengelände in Tegel wie geplant ein Technologiepark und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die bis zu 20.000 Arbeitsplätze und 9.000 bezahlbaren Wohnungen braucht Berlin viel dringender als einen veralteten Flughafen, der für Milliardenbeträge saniert werden muss und dann vielleicht immer noch keine Betriebsgenehmigung erhält", betonen die Abgeordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Entscheidend sei, dass der BER bald öffne.

In dem neuen Stadtquartier in Tegel sollen sechs Kitas, eine Grundschule sowie ein etwa 250 Hektar großer Park zur Naherholung entstehen. Die Beuth Hochschule für Technik will in Tegel einen Standort eröffnen und würde so bis zu 2.500 Studierenden Möglichkeiten zum Studium geben. Schätzungen zufolge ließen sich durch den Technologiepark zusätzliche Steuereinnahmen von rund 150 Millionen Euro pro Jahr generieren.

"Ein innerstädtischer Flughafen wie Tegel birgt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko im Falle eines Unfalls. Die bis zu zwei Milliarden Euro, die die Sanierung Tegels und der zusätzliche Lärmschutz kosten würden, braucht Berlin dringender für Schulen, Kitas, mehr Personal im Öffentlichen Dienst und die städtische Infrastruktur. Wer die Offenhaltung Tegels fordert, schadet damit seinen eigenen Interessen und denen Berlins", erklären Becker, Dörstelmann, Jahnke, Radziwill und Verrycken übereinstimmend.

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