Berlin von Oben #1: Einladung zur Besichtigung des Glockenturms am Olympiastadion am Montag, 9. Juli 2018, 19.00 Uhr

30.06.2018: Die Wilmersdorfer Abgeordnete Franziska Becker und der Friedrichshainer Abgeordnete Sven Heinemann laden zu einer öffentlichen Führung des Glockenturms ein

Der Glockenturm am Olympiastadion ist Teil des in der NS-Zeit gebauten Olympia-Komplexes. Seine Plattform bietet einen tollen Ausblick über weite Teile Berlins.

Gemeinsam mit meinem Friedrichshainer Kollegen Sven Heinemann MdA (Autor "Mythos Ostkreuz") laden wir herzlich ein zu einer geführten Besichtigung mit anschließendem Umtrunk. Anlass für den Besuch ist die bevorstehende Sanierung der Maifeld-Tribünen, die im September 2018 beginnt. Während der zweijährigen Sanierungsphase bleibt der Glockenturm für die Öffentlichkeit gesperrt. Daher bieten wir Interessierten noch einmal die Möglichkeit, sich das eindrucksvolle Gebäude mit dem umwerfenden Blick auf das Olympiastadion, dem Sportforum, der Waldbühne, dem Maifeld und natürlich auf die ganze Stadt anzuschauen (bei hoffentlich sonnig-klarem Wetter).

Die Führung findet auf Einladung des Glockenturm-Pächters Dr. Manfred Uhlitz statt, der durch das Gelände führt und informiert.

Termin:
Montag, 9. Juli 2018, 19.00 Uhr.

Treffpunkt:
Treffpunkt ist um 19.00 Uhr direkt Am Glockenturm, 14053 Berlin (Anfahrt s.u.).

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich an per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin, telefonisch unter (020) 863 19 653.

Anfahrt:
... mit der S-Bahn, S3 oder S9, bis Bahnhof Pichelsberg, ca. 3 Minuten Fußweg.

... mit dem BVG-Bus, Linie M 49 oder 218 bis Ragniter Allee.

... mit dem Auto über Heerstraße, Glockenturmstraße oder Passenheimer Straße. Von Norden über Reichsstraße, Olympische Straße, am Olympiastadion vorbei bis zur Passenheimer Straße. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Über den Glockenturm am Olympiastadtion:
Der Glockenturm am Olympiastadion ist Wahrzeichen des Olympia-Komplexes und Aussichtsturm gleichzeitig. Der Turm wurde von 1934-1936 nach den Plänen des Architekten Werner March zu den Olympischen Spielen 1936 gebaut. Während der Spiele konnten wichtige Persönlichkeiten, die Polizei und Reporter das Geschehen aus dem Glockenturm heraus beobachten.

Blick vom Glockenturm auf das Olympiastadion

Sprengung des Glockenturms:
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Glockenturm am Olympiastadion stark beschädigt und deswegen 1947 gesprengt. Die Olympia-Glocke wurde bei der Sprengung des Turmes so stark beschädigt, dass die nicht mehr als Klangkörper dienen konnte. Heute steht sie auf einem Sockel als Denkmal vor dem Südportal des Olympiastadions.

Wiederaufbau des Turms:
Anfang der sechziger Jahre wurde der Glockenturm im Auftrag des Bundes wieder aufgebaut. Abermals nach einem Entwurf des Architekten Werner March. Mit 77,17 Metern ist der neue Glockenturm noch um einen Meter höher als der ursprüngliche Turm. Auch eine neue Glocke wurde gegossen.

Aussichtsplattform und Ausstellung:
Anlässlich der WM 2006 wurde der Turm vollständig saniert (Kosten rd. 7 Mio. €). Seitdem befördert ein Fahrstuhl Besuchende zur Aussichtsplattform. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über Berlin, bei guter Sicht sogar bis Potsdam und bis zu den Müggelbergen. Im unteren Bereich des Glockenturms informiert die Ausstellung "Geschichtsort Olympiagelände 1909-1936-2006" über die Olympischen Spiele, die Geschichte des Turms und des gesamten Geländes. Quelle

Mehr über die Geschichte des Glockenturms

Franziska Becker und Sven Heinemann

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