Berlin festigt seine führende Stellung als Standort für Spitzenforschung

25.05.2012: Die neuen SFB werden mit insgesamt 176 Millionen Euro (inklusive einer 20-prozentigen Programmpauschale für indirekte Kosten der Projekte) zunächst für eine erste Förderperiode von vier Jahren gefördert.

Von 20 neuen nationalen Sonderforschungsbereichen (SFB), die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ab Juli 2012 fördert, sind vier in Berlin ansässig. Es gelang der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin, als Sprecherhochschule jeweils zwei Sonderforschungsbereiche einzuwerben. Berlin hat damit mehr Projekte erhalten als jede andere deutsche Stadt. Es gab keine Ablehnungen für Berlin. An zwei zusätzlichen Sonderforschungsbereichen sind weitere Berliner Institutionen beteiligt.

"Die Entscheidung des Bewilligungsausschusses dokumentiert die Leistungsstärke der Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", so Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres. "Von den neuen Sonderforschungsbereichen profitieren die FU, die TU, die HU und die Charité. Berlin kann seine führende Stellung als Standort für Spitzenforschung weiter festigen. Ich gratuliere allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu dieser großartigen Auszeichnung. Ganz besonders freue ich mich über den damit verbundenen erneuten Erfolg der Berliner Mathematik und der ,Kleinen Fächer'."

Die neuen Sonderforschungsbereiche werden mit insgesamt 176 Millionen Euro zunächst für eine Periode von vier Jahren gefördert. Mit den Sonderforschungsbereichen werden Forschungseinrichtungen unterstützt, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Grenzen ihrer jeweiligen Fächer, Institute, Fachbereiche und Fakultäten hinweg im Rahmen eines Forschungsprogramms zusammen arbeiten.

Die neuen Sonderforschungsbereiche mit Berliner Sprecherfunktion:- "Organismische Reaktionen auf Stress: Prägung und Erinnerung", (Freie Universität Berlin), - "Episteme in Bewegung - Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit" (Freie Universität Berlin), - "Diskretisierung in Geometrie und dynamischen Systemen" (Technische Universität Berlin) und - "TurbIn - Signifikante Wirkungsgradsteigerung durch gezielte, interagierende Verbren-nungs- und Strömungsinstationaritäten in Gasturbinen" (Technische Universität Berlin).

Pressemeldung der DFG v. 23.5.2012

  • Seite bei Twitter teilen
  • Seite bei Facebook teilen
  • Via WhatsApp senden