Scheeres zur Exzellenzinitiative: Ergebnisse der ersten Phase noch einmal deutlich übertroffen

15.06.2012: Berlin baut Rang als internationale Metropole der Wissenschaft aus

Die Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres erklärt zu den heutigen Entscheidungen der Exzellenzinitiative: "Heute ist ein exzellenter Tag für Berlin. Die Entscheidungen der Exzellenzinitiative haben nicht nur herausragende Bedeutung für die Berliner Wissenschaft und die Berliner Forschung, sondern für die ganze Stadt. Berlin hat seinen Rang als internationale Metropole der Spitzenwissenschaft und Spitzenforschung weiter ausgebaut - mit der zweiten Exzellenzuniversität, aber auch mit den Erfolgen bei den Exzellenzclustern und Graduiertenschulen. Wir haben damit die sehr guten Ergebnisse der ersten Phase der Exzellenzinitiative noch einmal deutlich übertroffen. Damals holte Berlin neben vier Exzellenzclustern und sieben Graduiertenschulen auch ein Zukunftskonzept. Zukünftig sind es zwei Exzellenzhochschulen, vier Cluster und neun Graduiertenschulen.

Sowohl Freie Universität als auch Humboldt-Universität waren mit ihren Zukunftskonzepten erfolgreich. Die beiden Universitäten sind mit sehr unterschiedlichen Konzepten zum Erfolg gekommen. Während die FU stark auf die Steigerung der internationalen Sichtbarkeit der Institution setzt, hat die HU die Gründungsidee der humboldtschen Universitätsbildung zur Leitkategorie erhoben und den einzelnen Wissenschaftler und die einzelne Wissenschaftlerin ins Zentrum gestellt. Beide Wege haben sich gut ergänzt und waren erfolgreich.

Besonders freut mich, dass sich neun Berliner Graduiertenschulen durchsetzen konnten. Das sind 20 Prozent aller jetzt bewilligten Graduiertenschulen. Kein anderes Bundesland konnte mit so vielen guten Konzepten für Graduiertenschulen überzeugen. Berlin ist damit spätestens seit heute auch die Metropole gerade für junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher. Das ist ein deutliches Signal, wie zukunftsfähig unsere Hochschulen sind.

Auch bei den Exzellenzclustern hat sich Berlin durchgesetzt. Jede der drei angetretenen Universitäten sowie die Charité sind mit einem Cluster erfolgreich.

Die Technische Universität hat es geschafft, beide Anträge, mit denen sie im Rennen war, gefördert zu bekommen. Sowohl die Graduiertenschule der Mathematik als auch das Cluster UniCat werden ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Stadt war die hiesige Kooperationskultur. Viele der ausgewählten Anträge sind Gemeinschaftsanträge. Die Charité ist gleich an mehreren maßgeblich beteiligt. Berlins Stärke liegt gerade in der Vielfalt. Von der Mathematik über Chemie und Medizin bis zu den Geisteswissenschaften gab es Auszeichnungen.

Mein großer Dank gilt den Präsidenten der Universitäten, dem Vorstandsvorsitzenden und der Dekanin der Charité, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Institutionen. Mit ihrem Engagement und ihren Leistungen haben sie für die Wissenschaft in Berlin und die Stadt insgesamt viel geleistet." (Quelle und Redaktion: Thorsten Metter)

Und auch die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus gratuliert den Berliner Universitäten zum hervorragenden Abschneiden bei der Exzellenzinitiative. Mein Kollege und Sprecher im Wissenschafts-Ausschuss, Lars Oberg, erklärt: "Heute ist für die Wissenschaft in Berlin ein Tag der Freude. Es ist ein riesiger Erfolg, dass sich sowohl die Freie Universität (FU) als auch die Humboldt Universität (HU) im Wettbewerb der Exzellenzinitiative durchsetzen konnten und nun zu den 12 deutschen Exzellenzuniversitäten gehören.

Das gute Abschneiden der Berliner Universitäten ist der Lohn für die Arbeit vieler hervorragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Bedeutung der Wissenschaft in Berlin. Wir freuen uns mit den Berliner Universitäten und werden weiter dafür arbeiten, der Wissenschaft in Berlin gute und verlässliche Bedingungen zu schaffen.

Berlin hat bei der Exzellenzinitiative insgesamt hervorragend abgeschnitten. Die Stadt ist einer der besten deutschen und europäischen Standorte für Spitzenforschung. Das ist auch ein Ergebnis unserer Politik." (Quelle: Claudia Stäuble, SPD-Fraktion).

Pressemeldung des Wissenschaftsrates v. 15.6.2012

Pressemeldung der FU v. 15.6.2012

Pressemeldung der HU v. 15.6.2012

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