Kein Abschluss ohne Anschluss! Presseerklärung zum Senatsbeschluss zur Einrichtung einer Jugendberufsagentur Berlin

17.03.2015: SPD-Fraktion begrüßt Einrichtung der Jugendberufsagentur Berlin

Franziska Becker MdA, Beauftragte für Berufliche Bildung der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, erklärt zum heutigen Beschluss des rot-schwarzen Senats, die Jugendberufsagentur Berlin einzurichten:

"Mit dem heutigen Senatsbeschluss zur Einrichtung der Jugendberufsagentur Berlin demonstriert der Senat seinen tatkräftigen Einsatz, um die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren, die in Berlin immer noch vergleichsweise zu hoch ist. Mit der Jugendberufsagentur Berlin reformieren wir das Übergangssystem zwischen Schule und Beruf. Diese Schnittstelle wird künftig besser koordiniert und systemisch gestaltet.

Nach langen Verhandlungen ist ein Arbeitsbündnis zustande gekommen, welches aus der Senatsverwaltung für Bildung und der Senatsverwaltung für Arbeit, der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und den Bezirken besteht. Die Verantwortlichen haben erkannt, dass solche komplexen Politikziele nur gemeinsam und systemübergreifend funktionieren können. Das ist ein großer Erfolg.

Im Fokus der Jugendberufsagentur stehen die regionalen Anlaufstellen der Bezirke, in denen unter einem Dach bedarfsorientierte Beratung sowie passgenaue Vermittlung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren angeboten werden soll. Jeder Bündnispartner bringt dazu eigenverantwortlich Sach-, Personal- und Finanzressourcen ein.

Die Einrichtung der Jugendberufsagentur Berlin ist ein intelligenter Weg, um die Jugendarbeitslosigkeit in der Stadt wirksam zu verringern und Systemübergänge zu erleichtern. So sollen mehr Fachkräfte ausgebildet werden, damit die Wirtschaft in Berlin weiter wachsen kann. Wir wollen mehr Schul- und Ausbildungsabschlüsse und weniger Studienabbrüche. Ebenso wollen wir die Wartezeit im Übergangssystem verkürzen und mehr "weiche Landungen" erreichen. Mit der Jugendberufsagentur stellen wir junge Berlinerinnen und Berliner an der Schwelle zur beruflichen Karriere in den Mittelpunkt des politischen Handelns und setzen ein starkes Zeichen: Aufstieg durch Bildung und gleiche Chancen in der wachsenden Stadt.

Der Erfolg der Jugendberufsagentur Berlin wird sich daran messen lassen müssen, wie gut sich unterschiedlich tickende Teilsysteme mit individuellen Zielen in Einklang bringen lassen, damit im Ergebnis in jedem Bezirk ein Arbeitsbündnis entsteht. Nämlich eine Jugendberufsagentur, die Leistungen "aus einer Hand" nach einem einheitlichen Qualitätsmaßstab erbringt.

Pressestelle SPD-Fraktion
Berlin, 17. März 2015

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