Das Wilmersdorfer Wahlkreisbbüro von Franziska Becker ist Anlauf- und Meldestelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf für diskriminierende Vorfälle

30.08.2015: Ab sofort können diskriminierende Vorfälle aus dem Kiez vertraulich, auch ohne vorherige Anzeige, dokumentiert werden

Das Bürgerbüro von Franziska Becker ist jetzt eine Meldestelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf. Das heißt, ab sofort können im Wahlkreisbüro in der Fechnerstraße 6a in 10717 Berlin (Wilmersdorf) diskriminierende Vorfälle aus dem Kiez vertraulich, auch ohne vorherige Anzeige dokumentiert werden.

Franziska Becker: "Mit dem Register sollen diskriminierende Vorfälle, die rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch, homo- und transphobisch oder rechtspopulistisch motiviert sind, auf lokaler Ebene dokumentiert und sichtbar gemacht werden. Mit der Dokumentation werden neben strafrechtlich bzw. anzeigerelevanten Angriffen und Sachbeschädigungen auch niedrigschwellige Aktionen, wie das Beschmieren und Aufkleben von Nazisprüchen oder von Hass-Delikten, wie Beleidigungen, erfasst.

Gerade niedrigschwellige Vorkommnisse werden aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anzeige gebracht und tauchen demzufolge in keiner Statistik auf. Das Registrieren solcher Vorfälle in lokalen Anlaufstellen schafft Transparenz und für die Betroffenen zugleich einen Raum, in dem sie ihre Erlebnisse schildern können und mit ihrem Problem nicht allein dastehen.

Wenn Sie Opfer eines diskriminierenden Angriffs geworden sind oder beobachtet haben, können Sie es bei uns melden oder davon erzählen. Selbstverständlich behandeln wir alle Anliegen vertraulich und anonym und geben Ihre Beobachtungen nur an das Register weiter, wenn Sie es wünschen."

In fast allen Berliner Bezirken gibt es mittlerweile Registerstellen, die diese Vorfälle erfassen.

Die Dokumentation kann im Internet hier eingesehen werden.

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